„Hinter jedem Erfolg steht eine Geschichte. Das ist meine.“
„Hinter jedem Erfolg steht eine Geschichte.
Das ist meine.“
Es gibt Momente, die alles verändern – für immer.
Ich weiß, wie es ist, so tief am Boden zu sein, dass der Tod als einziger Ausweg erscheint.
Schon als Kind hatte ich einen gescheiterten Suizidversuch hinter mir, weil ich die körperliche häusliche Gewalt und die seelischen Qualen nicht mehr ertragen konnte.
Als junger Mann, während meiner Ausbildung, hatte ich keinen festen Halt im Leben.
Ich war obdachlos, habe unter Brücken geschlafen – und wusste oft nicht, wie ich den nächsten Tag schaffen sollte. Ich war als erster auf der Arbeit, um mich zu waschen und setze alles daran, mir nichts anmerken zu lassen.
Im Jahr 2000 kam der nächste Schicksalsschlag:
Ich saß plötzlich am Totenbett meiner Mutter. Am Morgen hatte sie noch Kopfschmerzen, vier Stunden später – Hirnschlag, hirntot. Keine Chance für ein letztes Gespräch, keinen Abschied, keine Worte, kein „Mach’s gut, mein Sohn“. Ich war 24, voller Testosteron, glaubte die Welt aus den Angeln heben zu können – und stand da, machtlos, voller Schmerz, Wut, Trauer, ohne die leiseste Ahnung, wie es weitergehen sollte.
An diesem kalten, einsamen Bett habe ich unter Tränen geschworen:
„Nie wieder soll ein Mensch sterben, nur weil er nicht weiß, wie sehr Ernährung und Bewegung das Leben beeinflussen. Ich werde alles dafür tun, dass niemand so leiden muss – weder körperlich noch seelisch. Und dass kein Sohn oder keine Tochter jemals so hilflos zusehen muss, wie ich.“
Und genau das treibt mich bis heute an.
Jede Krise hat mich stärker gemacht – und mir gezeigt, wie wertvoll echte Lebensenergie ist. Heute teile ich meine Erfahrungen, um anderen Mut zu machen und Wege aus der Dunkelheit ins volle Leben aufzuzeigen.
Das war mein Wendepunkt. Aus Schmerz wurde mein Antrieb.
Mit diesem Schmerz im Herzen – und der Bürde, meinen Schwur zu erfüllen – begann mein neues Leben.
Ich habe über 71 Fort- und Weiterbildungen besucht, unzählige Bücher und Studien verschlungen –
und alles, was ich gelernt habe, gnadenlos an mir selbst ausprobiert. Ich habe Diäten getestet, bin bewusst dicker und wieder dünner geworden, habe jede Trainingsmethode, jedes Ernährungskonzept, jede Theorie am eigenen Körper erlebt.
Nur so konnte ich herausfinden, was in der Praxis wirklich funktioniert – und was nicht.
Diese Erkenntnisse habe ich immer weiter verfeinert und sportlich auf die Spitze getrieben. Ich wurde vom Strafrundenläufer beim Fußball zum dutzendfachen Marathonläufer.
Als ich es mit meiner Finisherzeit unter die Top 5 % aller Marathonläufer weltweit geschafft hatte, wollte ich wissen, was noch möglich ist – und wechselte zum Triathlon.
Vom mehrfachen Ironman-Finisher zum erfolgreichen Teilnehmer der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii.
Doch damit war mein Weg nicht zu Ende: Der nächste große Schritt war das härteste Ausdauerennen der Welt – das Race Across America, das längste Non-Stop-Radrennen der Welt. Knapp 5.000 km mit 37.000 Höhenmeter in weniger als 12 Tagen.
Dieses Rennen absolvierte ich dreimal – und schaffte es zweimal als schnellster Deutscher unter die Top 10 und einmal davon auf den Gesamt-6. Platz.
>> Diese sportliche Vita ist weltweit einzigartig <<
„Wenn du glaubst, du kannst nicht mehr, dann bist du erst bei 50 %.“
Stefan Schlegel
Auch der härteste Kämpfer hat Tiefpunkte.
Was viele nicht wissen:
2016 war ich in der Form meines Lebens, Vater geworden, geheiratet, meine Firma wuchs – nach außen schien alles perfekt.
Doch im Innersten war ich leer. Ich arbeitete wie ein Besessener, angetrieben vom Glaubenssatz „Du musst nur hart genug arbeiten, dann hast du Erfolg“.
Ich wollte für meine Familie das perfekte Leben schaffen und stellte dabei mein eigenes Glück hinten an. Doch der finanzielle Erfolg blieb aus, der Druck wuchs – bis nichts mehr ging.
Ich landete in der Burnout-Klinik, mit klaren Suizidgedanken. Ich saß bei der Ärztin und sagte ihr, dass der Tod für mich wie der einzige Ausweg erscheint – so wie ich es als Kind schon kannte.
Doch nicht einmal das funktionierte: Die Lebensversicherung, auf die ich gesetzt hatte, war schon längst gekündigt.
Es gab keinen Ausweg mehr – außer, mir Hilfe zu holen und meine gelernten Mentaltechniken aus dem Sport 1:1 in meinen Alltag anzuwenden.
Mit Unterstützung von Psychologen, Mentoren und Coaches habe ich gelernt, dass der einzige Weg zur Glückseligkeit durch die Auseinandersetzung mit mir selbst führt.
Ich habe verstanden, dass es okay ist, Unterstützung anzunehmen. Dass selbst der härteste Kämpfer nicht alles allein schaffen muss.
Diese Erfahrung hat mich geprägt:
Ich kenne die Einsamkeit, die Hoffnungslosigkeit, die Angst, nicht genug zu sein – und ich weiß, wie es ist, wieder aufzustehen. Heute weiß ich:
Wenn du am Boden liegst, der Schmerz kaum noch auszuhalten ist und die Selbstzweifel dich überrollen, dann kostet es dich unglaublich viel Kraft, trotzdem wieder aufzustehen. Aber genau in diesem dunklen und einsamen Momenten zeigt sich, wer du wirklich bist – denn er fordert und formt nicht nur deinen Charakter, sondern offenbart deine wahre Größe. Je schmerzhafter der Moment, desto größer ist das enthaltene Geschenk für dein Leben!
Stefan Schlegel
Heute: Dankbarkeit, Vergebung, Liebe, Vaterrolle
Heute, mit fast 50 Jahren, blicke ich auf mein Leben mit Dankbarkeit zurück – trotz aller Schmerzen, Verluste und Umwege.
Ich habe gelernt, meinen Eltern zu vergeben – und die Fähigkeiten, die ich durch diese harte Kindheit und all meine Krisen gewonnen habe, als meine größten Geschenke zu begreifen: Die Fähigkeit, niemals aufzugeben, ganz gleich wie schwer der Weg ist. Und vor allem: Je größer der aktuelle Schmerz, desto größer das anschließende Geschenk.
Als Vater liebe ich meinen Sohn aus tiefstem Herzen. Ich zeige ihm, wie großartig er ist und schenke ihm, was ich selbst so lange vermisst habe: Anerkennung, Sicherheit, Wertschätzung, die Freiheit, sich zu entfalten, wie er ist und bedingungslose Liebe.
Heute treibe ich keinen Sport mehr, um zu beweisen – sondern, weil es mir Freude macht.
Ich weiß, wie es ist, am Boden zu sein. Ich weiß, wie es ist, wenn selbst der Tod kein Ausweg mehr scheint.
Und ich weiß, wie es ist, immer wieder aufzustehen – selbst wenn alles in einem schreit und bettelt, einfach liegenzubleiben!
Ich stehe heute auf der Bühne, um Menschen zu zeigen, dass jeder – egal wie tief er gefallen ist – wieder aufstehen und sein Leben neu gestalten kann. Ganz gleich, wie schwer die Vergangenheit war.
Stefan Schlegel
Mehr Inspiration auch abseits der Bühne: Mein Podcast
Seit 2017 spreche ich in über 300 Episoden mit inspirierenden Persönlichkeiten, teile praxiserprobte Methoden und persönliche Geschichten – ehrlich, direkt, manchmal unbequem, immer mit Herz.
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